Happy Birthday to you!
Wie können wir den eigenen Geburtstag als Sternenmama oder -papa verbringen?
Eigene Geburtstage können für Sterneneltern besonders herausfordernd sein. Oft gibt es von außen die Erwartung, dass gefeiert wird oder dass man „happy“ ist – aber entspricht das überhaupt eurem Gefühl?
Es entsteht eine schmerzliche Gleichzeitigkeit: Freude über das Zusammensein und liebevolle Aufmerksamkeit mischen sich mit Schmerz und Sehnsucht.
Wie könnt ihr euren Geburtstag so gestalten, dass er euch guttut?
Es gibt kein Richtig und kein Falsch. Du darfst für dich entscheiden, was dir guttut, und das musst du auch vorher nicht unbedingt schon wissen. Für manche Eltern ist es hilfreich, genau zu planen; andere lassen den Tag auf sich zukommen. Oder man hält sich mehrere Optionen offen und schaut spontan, was gerade passt.
Vielleicht findet ihr auch ein Ritual, das ihr in den Tag einbauen könnt: am Morgen kurz zum Friedhof gehen oder eine Kerze für das Kind am Tisch anzünden? Ein kleines Geschenk?
Wie gehen wir damit um, wenn die Sternenkinder bei den Glückwünschen außen vor gelassen werden?
Viele Außenstehende möchten „mit der Erinnerung nicht belasten“, doch für euch gibt es keinen Tag, an dem euer Kind vergessen wird. Wir dürfen trotzdem sehen und wertschätzen, dass Freunde und Familie mit den besten Absichten gratulieren und ihnen vielleicht auch einfach nur der passende Wortschatz fehlt.
„Hab einen sonnigen Tag mit deiner Familie und dem Sternchen im Herzen“ ist eine schöne Formulierung, die wir selbst gerne verwenden. Oder: „Ich denke an dich und deine/n kleine/n …“
Über welche Gesten oder Glückwünsche freust du dich am meisten?
Wie habt ihr eure Geburtstage verbracht?
